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Kapitalgesellschaften, Genossenschaften und Stiftungen, die in der Schweiz eine Verwaltungstätigkeit, aber keine Geschäftstätigkeit ausüben, können das sogenannte Privileg als Verwaltungsgesellschaften (Domizilgesellschaften) beanspruchen. Die Einkünfte aus dem Ausland werden im Kanton nach der Bedeutung der Verwaltungstätigkeit in der Schweiz privilegiert besteuert.

Gemischte Gesellschaften dürfen im Gegensatz zu den Domizilgesellschaften eine untergeordnete Tätigkeit ausüben. Allerdings muss ihre Geschäftstätigkeit überwiegend auslandbezogen (mindestens 80% des Gesamtumsatzes) sein. Auf Einkünften aus dem Ausland unterliegen sie nach Massgabe des Umfanges der Geschäftstätigkeit in der Schweiz einer privilegierten Besteuerung (Art. 89 StG).

Gesellschaften, welche die Einschätzung als Verwaltungsgesellschaft beantragen, haben eine Spartenrechnung zu führen und einzureichen.

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Imfeld Ruedi
Abteilungsleiter juristische Personen

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