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Der Vermögenssteuer unterliegt das gesamte bewegliche und unbewegliche Vermögen im In- und Ausland der Steuerpflichtigen und der unter ihrer elterlichen Sorge stehenden minderjährigen Kindern. Zum steuerpflichtigen Vermögen zählt auch das Vermögen, an dem der Steuerpflichtige Nutzniessungsrechte hat. Das Vermögen ist in der Regel mit dem Verkehrswert anzugeben (Art. 45 StG.).

Für die Milderung der wirtschaftlichen Doppelbelastung beim Vermögen werden die Anteilsrechte an Kapitalgesellschaften, Genossenschaften sowie anderen juristischen Personen zu einem reduzierten Satz von 0,2 ‰ besteuert (Art. 54 Abs. 2 StG). Voraussetzung dafür ist, dass die steuerpflichtige Person an der Gesellschaft mit mindestens 10 % beteiligt ist.

Ansprüche gegenüber Einrichtungen der beruflichen Vorsorge (2. Säule) und aus gebundener Selbstvorsorge (Säule 3a) stellen bis zu ihrer Fälligkeit steuerfreies Vermögen dar.

Massgebend ist in der Regel der Stand des Vermögens am 31. Dezember des Steuerjahres.

Das steuerbare Vermögen setzt sich aus folgenden Teilen zusammen:

  • Bewegliches Privatvermögen
  • Liegenschaften im Privatbesitz
  • Geschäftsaktiven Selbständigerwerbender
  • Schulden
  • Steuerfreie Beträge

Übersicht