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Staatsrechnung lässt hoffen

Die Nidwaldner Staatsrechnung schliesst besser ab, als erwartet. Die Zielsetzung bleibt: Keine Steuererhöhungen. Dies bedingt nach wie vor eine weise Vor(aus)sicht.

Minustemperaturen können bisweilen auch wärmen: Die Staatsrechnung des Kantons Nidwalden für das Jahr 2016 schliesst mit einem Minus von 2,8 Millionen Franken. Das sind 100'000 Franken weniger als budgetiert. Auch beim operativen Ergebnis gibt es weniger Mehraufwand. Statt 19,4 Millionen beträgt das Minus 8,6 Millionen Franken. Für das positive Resultat im Minusbereich sind zwei Faktoren ausschlaggebend: Erstens nahm der Steuerertrag dank hohen Erträgen bei den Grundstückgewinnen sowie bei den Erbschafts-und Schenkungssteuern stark zu; insgesamt um 14,9 Millionen Franken. Zweitens weiss man in Nidwalden zu haushalten – der Gesamtaufwand schliesst um 1,8 Millionen Franken besser ab.

Auch der Kanton Nidwalden besitzt nach wie vor ein strukturelles Defizit. Zu erwähnen sind in diesem Zusammenhang Belastungen, die der NFA, der Nationale Finanzausgleich, ausmacht. Die Zahlungen erhöhten sich gegenüber 2015 um 9,8 Millionen Franken auf 31.2 Millionen Franken (+46 %). Für 2019 wird mit einem Beitrag von rund 50 Millionen Franken gerechnet. Bei alledem hat der Regierungsrat ein Ziel vor Augen, das mit aller Konsequenz verfolgt wird: der bestehende Kantons-Steuerfuss soll gehalten werden.

Staatsrechnung 2016 als PDF

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