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Informationsaustausch mit 41 Staaten

Drei Buchstaben für 41 Staaten: Der Automatische Informationsaustausch (AIA), seit Anfang 2017 politische Tatsache, wird 2018 umgesetzt. Die ersten Daten sollen 2019 mit 41 Staaten ausgetauscht werden.

PDF: Ab 2017 und 2018 austauschende Staaten

 Seit dem 1. Januar 2017 ist der Automatische Informationsaustausch (AIA) «aufgeschaltet» und werden von Schweizer Finanzinstituten Daten gesammelt. Ab Herbst 2019 werden die ersten Daten mit 41 Partnerstaaten ausgetauscht. Mit dem Ausbau ihres AIA-Netzwerks auf den Grossteil der G20-und der OECD-Staaten sowie auf andere wichtige Finanzplätze der Welt «stärkt die Schweiz ihre internationale Stellung», wie der Bundesrat in einer Mitteilung schreibt.

 Konkret wird der AIA mit jedem einzelnen Staat oder Territorium durch einen spezifischen Bundesbeschluss im Rahmen dieser Botschaft aktiviert. Der Informationsaustausch selbst erfolgt gestützt auf die multilaterale Vereinbarung der zuständigen Behörden über den automatischen Informationsaustausch über Finanzkonten (Multilateral Competent Authority Agreement, MCAA). Das MCAA wiederum beruht auf dem von der Organisation für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung (OECD) entwickelten Standard zum Informationsaustausch.

 Im Vorfeld des geplanten Datentransfers im Herbst 2019 wird aufgrund eines Lageberichts, den der Bundesrat erstellen lässt, geprüft, ob die betreffenden Staaten und Territorien die Anforderungen des Standards, namentlich an die Vertraulichkeit und Datensicherheit, auch tatsächlich erfüllen. Es ist dem Bundesrat wichtig zu betonen, dass die Schweiz den AIA nur mit Ländern umsetzt, welche die Vertraulichkeit und den Datenschutz gewährleisten können.

 Da die Schweiz nicht zur Gruppe der Länder zählt, die den Standard früh umgesetzt haben (sogenannte Early Adopters), profitiert sie auch von der Erfahrung anderer Länder. Sie wird so überprüfen können, ob alle wesentlichen Elemente des Standards erfüllt sind.

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